Genius Loci
  • Grey Facebook Icon
  • Grey Instagram Icon
  • Grey YouTube Icon

© 2017 | CASTEL SAN MAURO di Manuele Mauri - P.IVA 00549350312

CASTEL SAN MAURO befindet sich am nordöstlichen Rand des Hügellandes, in dessen Herzens Görz liegt und das unter dem Namen Collio bekannt ist und 25 Hektar gross ist und davon 6,5 mit Reben bebaut. Die aus Mergel und Sandstein (Ponca) bestehenden Grundstücke liegen Richtung Süden, zwischen den Wäldern des Berges Sabotino und den abfallenden Wiesen auf der Schlucht des Flusses Isonzo, verfügen über Eigenschaften, die seit eh und je ideal für den Weinbau sind.  CASTEL SAN MAURO ist ein Ortsname des aus dem 13. Jahrhundert stammenden  Militärstandorts des damaligen Besitzers, des Freiherrn Von Graben aus der Steiermark (heute ein österreichisches Bundesland), um das Landgut in der Grafschaft Görz zu bewirtschaften. Als natürliche Verkehrsader für Güter und Personen wurde das Isonzo Tal für Jahrzehnte Zeuge der Züge von Karren, die voll von Wein und Obst nach Norden fuhren. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ging das Gut an die Familie des jetzigen Eigentümers über. Im Jahr 1958 hat der Großvater Gilberto angefangen, die antike Villa und die alten Reben umzubauen.

DER SABOTINO

Der Berg Sabotino liegt auf 609 m über dem Meeresspiegel, im Nordosten von Görz. Mit zwei niedrigeren Höhen, die eine mit 507 m nördlich und die andere mit 535 m südlich, auch SAN VALENTINO genannt, mit denen sie eine kürzere Kette Richtung Nordwesten Südosten bilden. Die ausgestreckte Lage ist eine Eigenschaft, die sich zwei andere Berge teilen, die auf das Tal des Flusses ISONZO schauen: Der Berg MONTE SANTO im Norden, und der SAN GABRIELE im Osten. An diesen Stellen hat sich seit der letzten Vergletscherung (vor 15-20 tausend Jahren) eine außerordentliche Biodiversität entwickelt:  bis heute wurden 680 botanische Arten klassifiziert, davon 25 gehören zu den ORCHIDEEN (2 davon sind sehr selten).
Die Hänge haben nicht nur orographisch unterschiedliche Eigenschaften und eine Kammlinie, die bis zu der Unabhängigkeit Sloweniens als Trennlinie zwischen Westen und Osten galt, teilt die zwei Gruppen von Pflanzen.
Der nördliche Teil, der rau auf das Tal Isonzo blickt, beherbergt aus der Voralpen stammenden Spezies (migriert aus dem Norden), wie zum Beispiel die Hopfenbuche und die Hainbuche. Der südliche Teil, der Richtung Görz abfällt und mit einer Schicht aus Lehmboden bedeckt ist (die PONCA), beherbergt submediterrane (migriert aus dem Süden) oder illyrisch-karstische Spezies, wie: Flaumeiche, Eiche, Steineiche, Schwertlilie (Iris Illyrica).
Während des Habsburgischen Reichs diente der Sabotino, mit dem nahen TARNOWANER WALD, als Reichswald, dessen Stämme noch heute die Dächer des alten Görz tragen und so einen jahrhundertealten Auftrag weiterführen.
Im 19. Jahrhundert wurde der besondere Kalkstein in mehreren Punkten eingehöhlt, um den ROTEN STEIN Sabotinos zu gewinnen.
Um das Jahr 1900 war der Wald schon erschöpft und er ließ Platz für die Schafweide bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges, der dann den Berg zu einem rauen und wüsten Steinhaufen verwandelte.
Heutzutage ist das Gebiet wegen der naturnahen Landschaft auf der slowenischen Seite zum Naturschutzgebiet geworden; hier kann man dem FALKEN, dem ADLER, dem UHU, den KAUZ begegnen. Es gibt viele Arten auf den Boden, wie zum Beispiel WILDSCHWEINE, REHE, FÜCHSE, DACHSE, STEINMARDER und nicht zu vergessen, am Anfang der Neunzigerjahre, die flüchtige Erscheinung des BÄREN.
Eine solche Vielfalt auf dem Sabotiner Gebiet bedeutet ein schätzenswertes, historisches, natur- und umweltnahes Erbe; eine einzigartige Gegebenheit von widersprüchlichen Elementen in einem strengen und gleichzeitig sanften Szenario.

DER ISONZO

Der Fluss Isonzo entspringt aus einer Karstquelle auf 900 m Höhe im TRENTATAL (Slowenien).
Von IZVOR SOČE fließt der Fluss als Sturzbach gewunden und eingenistet in den Felsen.
Dann richtet er sich Richtung Westen bis BOVEC, dann Richtung Osten bis  TOLMIN und dann Richtung Süden nach GÖRZ, und von dort, auf der Ebene fließend, mündet er in die ADRIA.
In den Julischen Voralpen überquert er drei Kessel, die ihren Namen von den dort liegenden Tälern haben: BOVEC (PLEZZO), KOBARID (CAPORETTO), TOLMIN (TOLMINO).
Im KANALTAL (CANALE D'ISONZO) trennt der Fluss das Gebiet COLLIO von der Hochebene der Bainsizza, der nur wenig nördlich von Görz liegt. Hier, in einer stark naturnahen charakteristischen Gegend, streift sein rechtes Ufer den steilen Hang des Sabotinos, den er umfließt und ins italienische Gebiet gelangt.
In einer fast 50 m tiefen Schlucht streift er dann das Land von CASTEL SAN MAURO, bevor er die Stadt am Isonzo erreicht; von dort bilden seine Ufer ein Schutzgebiet namens  Isontinischer Park - „PARCO DELL'ISONZO“.
Nach Görz wird das Flussbett schrittweise breiter und das Gewässer bedeckt eine große Schotterfläche; dann fließt es durch GRADISCA und SAGRADO und im Nordosten neben der Karst-Hochebene.
Nach 136 km, davon 41 in der Provinz Görz, mündet er in die Bucht von PANZANO, mit einem W förmigen Delta, wo sich auch das regionale Naturreservat der Mündung des Isonzos befindet.  Seine rechten Nebenflüsse sind: Coritenza, Uccea, Torre; und die linken sind: Idrija und Vipava.